Akuell
Visuelle Kommunikation
Museografie und Ausstellungsgestaltung
 
3. November 2017
MENDELSSOHN-HAUS LEIPZIG ». . . UND WO IST FANNY?«



Drei Jahre nach der Neugestaltung der Ausstellung zum Leben und Werk von Felix Mendelssohn-Bartholdy erweitert das Mendelssohn-Haus seine Ausstellungsräume um ein weiteres Stockwerk. Zum einen entsteht das »Internationale Kurt Masur Institut« unter Leitung seiner Präsidentin Tomoko Masur, zum anderen widmet sich eine neue, von Bertron Schwarz Frey gestaltete Ausstellung zu Felix Mendelssohns Schwester Fanny Hensel.

Das verborgene Band zwischen den Geschwistern manifestiert sich durch über 7.000 Briefe, die der Ausstellung als Basis der Narration dienen. Fanny erzählt quasi ihre Geschichte mit ihren eigenen Worten.

Das Ausstellungskonzept entstand in konzentrierten Entwurfssitzungen mit JĂĽrgen Ernst, dem Direktor des Mendelssohn-Haus, Claudia Thierbach, Leiterin des Museums, Aurelia Bertron und Ulrich Schwarz.

Die Poesie des musikalischen Werkes von Fanny Hensel findet ihre räumliche Entsprechung durch die Gestaltung einer eigenen, fast etwas entrückten, hellen und freundlichen Sphäre – Fannys Kosmos. Der Musikzyklus »Das Jahr« ist räumliches Gliederungselement und inspiriert sowohl die Abfolge als auch das Interieur, beatmet die Räume mit Musik zu den Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Auftraggeber: Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung, vertreten durch den geschäftsführenden Vorstand und Direktor des Mendelssohn-Hauses, Jürgen Ernst.

Kuratorinnen: Cornelia Thierbach und Juliane Baumgart-Streibert

Entwurf und künstlerische Leitung: Bertron Schwarz Frey GmbH, Aurelia Bertron und Ulrich Schwarz

Planungsleistungen und Objektüberwachung: Molitor GmbH, Projektleitung Marco Unterhaslberger

AusfĂĽhrung Grafik Design: Katharina Weber

Animation der Sonntagsmusiken und Fannys Italienreise: buchstabenschubser


© 2014
Bertron Schwarz Frey